GUNTER CZISCH

Liebe Ulmerinnen und Ulmer!

Ich bewerbe mich um das Amt des Oberbürgermeisters unserer Stadt. Ulm ist für meine Frau und mich Heimat geworden, unsere Söhne sind hier aufgewachsen. Ich kenne die Stadt aus 15 Jahren als Erster Bürgermeister und stelle mich der OB-Wahl, weil ich davon überzeugt bin, dass ich mit meiner beruflichen Erfahrung, meiner Motivation und meiner persönlichen Art alle Voraussetzungen für das Amt des Ulmer Oberbürgermeisters mitbringe.

Warum möchte ich OB in Ulm werden? Die Menschen in unserer Stadt begeistern mich mit ihrem Stolz, ihrem Fleiß und ihrem Bürgersinn. Ulm begeistert mich mit seiner reichen Geschichte, seiner Mischung aus historischer und moderner Architektur und seiner Ausstrahlung als lebenswerte, quicklebendige Stadt. Aber die kommenden Jahre bringen Herausforderungen, die gelöst werden müssen. Großprojekte wie die neue Straßenbahnlinie, der Citybahnhof, die Sedelhöfe oder das Schulzentrum Kuhberg sind nicht nur ein finanzieller Kraftakt. Sie erfordern auch Sachverstand, Sensibilität und einen offenen Umgang mit der Bürgerschaft.

Möglich sind diese Projekte aber nur deshalb, weil wir solide gewirtschaftet haben. Die Schulden sind nahezu halbiert. Gleichzeitig haben wir alle Investitionen der letzten Jahre ohne neue Schulden bezahlt. Und das alles bei stabilen kommunalen Gebühren und Steuern. Diese schwäbisch solide Finanzpolitik ist mein Markenzeichen.

Wichtig sind aber nicht nur die großen Projekte und Zukunftsideen. Genauso wichtig sind die vielen alltäglichen Anliegen, Wünsche und Probleme in den Stadtteilen, Ortschaften, unseren Vereinen und Kirchen. Wichtig sind Bildung, Betreuung, Kultur, die Solidarität im Sozialen bis hin zu Stadtentwicklung, Umwelt und städtischer Infrastruktur.

Gemeinsam einen Ulmer Weg zu finden zwischen dem Anspruch einer modernen europäischen Stadt und andererseits einer liebens- und lebenswerten Heimat für alle, das ist meine Leitvorstellung. Ein Baustein ist das Thema „Digitale Stadt“ und die Frage, wie die fortschreitende Digitalisierung und technische Modernisierung Ulm verändern und das Leben der Ulmerinnen und Ulmer verbessern kann. Von der Verwaltungsmodernisierung bis zum digitalen Wandel, Zukunftsfragen beschäftigen mich seit über 20 Jahren.

Ulm braucht also einen tatkräftigen ideenreichen OB, der zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, dem Gemeinderat und der Verwaltung die Zukunft unserer Stadt erfolgreich gestalten kann.

Welche persönlichen und fachlichen Voraussetzungen bringe ich für das Amt des OB mit? Nachgesagt werden mir Fleiß, Verlässlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Disziplin, Kollegialität, Verantwortungsbewusstsein, großes persönliches Engagement und Zielstrebigkeit. Aufgewachsen in Dietenheim, wo meine Großeltern einem Kfz-Handwerksbetrieb betrieben haben, kam ich über den zweiten Bildungsweg zum Studium des gehobenen Verwaltungsdienstes, das ich als Diplomverwaltungswirt abschloss. Meine erste Ausbildung absolvierte ich im mittleren Verwaltungsdienst bei der Stadt Ulm. Bevor ich im Jahre 2000 zum Ersten Bürgermeister der Stadt Ulm gewählt wurde, war ich Mitarbeiter in der Finanzverwaltung der Stadt Überlingen, dann Leiter des dortigen Rechnungsprüfungsamtes und Personalratsvorsitzender. Von 1994 bis 2000 war ich Dezernent für Finanzen, Bau, Liegenschaften, Bildung und Abfallwirtschaft des Bodenseekreises in Friedrichshafen und bin deshalb mit allen kommunalen Aufgaben bestens vertraut. Außerhalb meines Berufes engagierte ich mich seit meiner Jugend nebenamtlich u.a. in Sport- und Musikvereinen und beim Roten Kreuz.

Als Erster Bürgermeister habe ich wichtige Aufgaben und Projekte maßgeblich mitverantwortet: etwa als Geschäftsführer des Donaubüros, der Ratiopharm Arena oder der Parkbetriebsgesellschaft. Mitgestaltet habe ich beispielsweise den Ausbau der Kinderbetreuung in Ulm, die Sedelhöfe, alle großen Bauprojekte, das Internationale Donaufest. Ein Anliegen war mir immer, Teamarbeiter zu sein. Auch die kollegiale Zusammenarbeit mit Neu-Ulm lag und liegt mir am Herzen. Die wichtigste Herausforderung für den künftigen OB besteht darin, in ständigem Bemühen das Gleichgewicht zwischen Ökonomie, Ökologie und dem Sozialen zu suchen und für einen gerechten Ausgleich der verschiedenen Interessen in unserer Stadt zu sorgen. Nur so kann Ulm zukunftsfähig, solidarisch, gerecht, weltoffen und gleichzeitig liebenswerte Heimat für alle sein.

In den nächsten Wochen möchte ich in möglichst vielen Gesprächen die Wünsche und Anregungen der Ulmerinnen und Ulmer aufnehmen und ihnen meine eigenen Vorstellungen nahebringen. Offenheit und Transparenz sind die unabdingbaren Voraussetzungen für Bürgerbeteiligung und moderne Demokratie. Ich werbe um die Zustimmung der Ulmer Bürgerinnen und Bürger. Im Gegenzug biete ich ihnen dafür meine Erfahrungen, meinen Sachverstand und meine Fähigkeiten. Deshalb bitte ich am 29. November 2015 um Ihre Stimme.

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